An Pfingsten ward ein Orgelwerk verdungen mit Meister Johannes Coci, nach dem Rathe des Schulzen, im Beysein des Kirchherrn Johann Martens... für 100 Lübsche Mark. (J. Scherder, Nachrichten aus dem Lande Hadeln, 1834)
Johann Coci stammte aus einer Bremer Familie und war in Altenbruchals Geistlicher tätig. Sein Altenbrucher Werk
erklang erstmalig am 6. Dezember 1498. Klanglicher Aufbau der Orgelund äußere Gestalt bleibenhypothetisch. Anhand von Instrumenten ähnlicher Provinienz (Alkmaar, Krewerd, Rysum) läßt sich vorsichtig folgende Disposition ableiten:
Johannes Coci 1498*
Werck (F – g² a²)
Principal12' (16')
Octav6' (8')
Octav(4')
Quinte(2 2/3')
Octav(2')
Mixtur
Pfeifenmaterial aus der ersten Orgel wurden bei künftigen Vergrößerungen z. T. wiederverwendet.