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Alle Einnahmen aus dem Verkauf der folgenden Artikel kommen der Stiftung zugute!

Doppel-CD – Neuerscheinung:  

Altenbruch & Lüdingworth

Klangdenkmäler aus Spätrenaissance und Barock

Ingo Duwensee,  Orgel

 

  

 

Aufgenommen ist diese CD in 2006 mit dem Label AEOLUS/UNDA MARIS.

Für die Altenbrucher Klapmeyer-Orgel ist dies die erste Aufnahme seit der umfangreichen Restaurierung in 2004 durch die Orgelbauwerkstatt Ahrend (Leer/Ostfriesland).

Kompositionen von Byrd, Scheidt, Sweelinck, Scheidemann, Tunder, Böhm, Buxtehude und  J.S. Bach portraitieren die klangliche Vielfalt beider Instrumente.

Ein zweisprachiges informatives Booklet liegt bei.

 Zu beziehen ist die CD u.a. in den Kirchengemeinden Altenbruch und Lüdingworth, bei Konzerten und Führungen.

 Bestellungen nehmen Ingo Duwensee unter der e-mail-Adresse duwensee@aol.com sowie die Orgelakademie in Stade (siehe  www.orgelakademie.de)  entgegen.

Die Doppel-CD  kostet 25 € zzgl. Porto.

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Herzlichen Dank unseren Sponsoren SSK - Cuxhaven und  EWE - Stiftung,

ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre!

 

 Rezension:

 

"DIE WELT" vom 19.05.2007

von Prof. Lutz Lesle

 

Königinnen des Barock feiern Renaissance

Zum ersten Geburtstag der Stiftung "Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth", der es um die Erhaltung, Pflege und Bespielung der kostbaren alten Kirchenorgeln in der Nähe Cuxhavens geht, gibt es nun auf einer Doppel-CD ein Klangporträt der beiden Instrumente. Der amtierende Organist zu Altenbruch, Ingo Duwensee, erfüllt alle Voraussetzungen, um die beiden vorzüglich restaurierten Werke so zum Klingen zu bringen, wie es die Literatur der späten Renaissance und des Barockzeitalters verlangt.

Programm und Registrierung sind so gewählt, dass der unterschiedliche Charakter der Klapmeyer-Orgel zu Altenbruch und der mitteltönig gestimmten Wilde-Schnitger-Orgel zu Lüdingworth einprägsam in Erscheinung tritt. Im Beiheft führt Dorothea Schröder, Mit-Initiatorin der Stiftung, kenntnisreich durch beide Programme.

Sie wecken den Wunsch, den sommerlichen Orgelzyklus und das konzertbegleitete Buxtehude-Seminar im September zu besuchen. Das "Orgelporträt Altenbruch" beginnt mit einem altenglischen Unikum: Variationen eines Anonymus über ein zigmal wiederholtes Bassmotiv. Dass ihre Musik auf dem Kontinent Gehör fand, schulden die englischen Virginalisten dem niederländischen Organistenmacher Jan Pieterszoon Sweelinck. Seine gelehrte "Fantasia chromatica" schmückt denn auch das "Orgelporträt Lüdingworth". Über eine lehrbuchmäßige Bearbeitung des Pfingsthymnus "Veni Creator Spiritus" von Sweelincks Schüler Samuel Scheidt gelangt der Hörer zum großen Jubilar dieses Jahres, Dieterich Buxtehude.

Um ermessen zu können, was den jungen Bach bewegte, als er 1705 zu Fuß von Arnstadt nach Lübeck pilgerte und seinen Urlaub kräftig überzog, braucht man dem Meister des "Stylus phantasticus" nicht unbedingt in St. Marien zu lauschen. In Dorfkirchen mit Orgeln, die ihren norddeutsch-barocken Baukern bewahrt haben, klingen Buxtehudes Orgelpräludien, Choralbearbeitungen und -phantasien in ihren toccatenartigen und fugierten Partien, ihrer mimetischen Textausdeutung und ihrem motivischen Beziehungsreichtum unübertrefflich konturklar und komplementärfarben. Was in Altenbruch auch für die Krone der Orgelmusikschöpfungen gilt: das grandiose Triptychon "Toccata, Adagio und Fuge C-Dur" von Johann Sebastian Bach. Doch zeigt die CD auch die Größe vermeintlicher Kleinmeister: eines Franz Tunder in Lübeck, Georg Böhm in Lüneburg und Johann Adam Reinken in Hamburg. ll Aeolus / unda maris UM-20451

  

 

Festschrift zur Wiedereinweihung der Altenbrucher Orgel 2004

 

 

Inhaltsverzeichnis:                                                            Preis 8 €

                                                          

Grußwort Pastor MichaelHartlieb…………………………………………………..4

Grußwort Günther Rademacher…………………………………………………….7

Zur Bedeutung der Altenbrucher Orgel

Dr. Karl Wurm …………………………………………………………………………… 9

Die Altenbrucher Orgel im Kontext von Zeit und Musikgeschichte

Prof. Dr. Friedrich W. Riedel……………………………………………………    14

Geschichte der historischen Orgel zu Altenbruch

Martin Böcker………………………………………………………….   23

Die Finanzierung – ein langer Weg

Dr. Günther Schulz…………………………………………………………………    46

Die Orgelbauer an St. Nicolai

Ingo Duwensee………………………………………………………………………    53

Die Restaurierung der Orgel zu Altenbruch

Dr. h.c. Jürgen Ahrend……………………………………………….  73

Zur Temperierung (so allgemeinverständlich, wie möglich)

Dr. Karl Wurm………………………………………………………………………… . 77

Gehäuse-Ansichten

Ingo Duwensee………………………………………………………………………   93

Organisten an St. Nicolai

Dr. Günther Schulz……………………………………………………………………100

Johann Christian Leberecht Kittels Reise nach Altenbruch

Peter Golon……………………………………………………………………………… 103

Zeittafel zur Orgelgeschichte……………………………………………………… 112

Bestellungen: siehe Kontakt 

 

 

DVD - Aufnahmen von St. Jacobi d.Ä./Lüdingworth

und St. Nicolai/Altenbruch

 Filme von Dieter Meyer und Reiner Harms

 mit Klangbeispielen der Orgeln

 

                                       

Preis je 10 €

 

St. Jacobi (um 1200 erbaut) gilt als schönster Bauerndom in dieser Region. Die Ausgestaltung im Innern spiegelt die bäuerliche Kirchenkunst des 17. Jh. wieder. Neben der Wilde-Schnitger Orgel ist u.a. auch der älteste Flügelaltar (1430-1440)  im Hadelner Land zu nennen.

 

St. Nicolai, der Bauerndom zu Altenbruch. Die älteste bekannte Urkunde, die in der Kirchengemeinde  Altenbruch erwähnt wird, stammt aus dem Jahr 1280. In jener Zeit hatten die Bauern das Sagen. Durch Stiftungen und Sammlungen sorgten sie für Erhalt und Verschönerung ihrer Kirche.  

 

Bestellung: siehe Kontakt