Generalbundesanwältin stellte sich als Schirmherrin der Orgelstiftung vor
Die Generalbundesanwältin und Schirmherrin Prof. Monika Harms (Dritte von rechts) mit der amerikanischen Organistin Prof. Elzabeth Harrison (Vierte von links) und Mitgliedern der Orgelstiftung: (von links) Dr. Dorothea Schröder, Klaus-Ullrich Ruge, Ingo Duwensee, Regina Kriebel und Dr. Rainer Ehlken. Foto: Cordes
ic. – Einen hohen Gast konnte die Stiftungsvorsitzende Regina Kriebel am Sonnabend beim Orgelkonzert der amerikanischen Organistin Elizabeth Harrison in Lüdingworth begrüßen: die Generalbundesanwältin Prof. h.c. Monika Harms. Seit vergangenem Jahr Schirmherrin der „Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“ stellte sich Monika Harms mit ihrem Besuch offiziell in diesem Ehrenamt vor. Sie fühle sich geehrt, so hatte die Generalbundesanwältin seinerzeit auf die Anfrage der Stiftung „Historische Orgeln“ geantwortet, ob sie bereit wäre, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Geehrt aber, betonte Regina Kriebel am Sonnabend in der bestens besuchten Lüdingworther St.-Jacobi-Kirche, fühle sich die Stiftung, dass sich die Generalbundesanwältin für die so bedeutenden historischen Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth engagiere. Einen „kleinen Moment“ habe sie in der Tat gezögert, sagte Monika Harms am Sonnabend, bevor sie dann in der Tat „freudig und fröhlich“ zugesagt habe, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Gezögert, weil sie sich gefragt habe, was sie in diesem Ehrenamt „wirklich tun“ könne. Doch dann habe sie sich gesagt, es gehe schließlich um die Sache und die Sache – das sei die „Stiftung Historische Orgeln“ und diese Sache sei „aller Mühen wert“.
„Die ernsten Dinge sind die wahre Freude“, so stehe an der großen Orgel des Gewandhauses zu Leipzig, erinnerte die Generalbundesanwältin am Sonnabend in ihrer Ansprache vor dem Orgelkonzert von Prof. Dr. Elizabeth Harrison (USA). Ein Satz, der sie immer begleite. „Wie auch die Orgelmusik unser ganzes christliches Leben begleitet – von der Geburt bis zum Ende“, wie Monika Harms es am Sonnabend in St. Jacobi Lüdingworth formulierte.
Die beiden schönen alten Kirchen in Altenbruch und Lüdingworth, kenne sie seit ihrem dritten Lebensjahr, als sie jeden Sommer bei ihrer Großmutter in Duhnen die Ferien verbrachte. Ihre Verbindung zum Landkreis Cuxhaven sei also „immer vorhanden gewesen“, sagte die Generalbundesanwältin und Schirmherrin der „Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“, die seit Jahren einen Zweitwohnsitz im Landkreis hat. Deshalb, so Monika Harms, fühle sie sich „geehrt, dass ich diese Aufgabe übernehmen durfte“.
Januar 2008
Wechsel im Kuratorium
Nach langer, engagierter Arbeit für die Stiftung ist Dr. Günther Schulz am Ende des vergangenen Jahres 2007 aus dem Kuratorium ausgeschieden.
Die am 17. Dezember 2007 neu gewählten Mitglieder im Kuratorium finden Sie unter "Kuratorium".
Pläne für 2008
Das Kuratorium wirbt um weitere Spenden und Spender. Das Augenmerk der Stiftung liegt auch auf der Möglichkeit, bei jungen Menschen die Begeisterung für das Orgelspiel zu wecken.
Wie groß das Interesse an unseren Orgeln ist, zeigt unter anderem die Einbeziehung von Altenbruch und Lüdingworth in Ton Koopmans Gesamtaufnahme der Werke Dieterich Buxtehudes.
Nicht nur Konzerte und Projekte rund um die Kirchenmusik, sondern auch Aktivitäten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit, Tourismus und Zusammenarbeit mit anderen Institutionen werden geplant.
Es gab bereits Treffen des Stiftungskuratoriums mit den Kirchenvorständen beider Gemeinden, wo viel Information ausgetauscht wurde.
Bitte beachten Sie unsere Konzertreihe 2008
Dezember 2007
Ursula Insel vertritt die Stiftung am 22. Dezember auf dem Cuxhavener Weihnachtsmarkt.
Dabei wird sie von ihrer Schwester Frau Ballin unterstützt.
Aktivitäten 2007
Am 27. Oktober 2007 spielte Ton Koopman an beiden Orgeln zu Gunsten unserer Stiftung Benefizkonzerte. Beide Konzerte waren sehr gut besucht und fanden große Beachtung auch in der Presse:
CN: "Prägnant, virtuos und kreativ", Nordseezeitung: "Zwei herrliche Orgeln dürfen strahlen. Feurig und furios"
Wir danken Ton Koopmann sehr für seine Großzügigkeit. Mit seinem Spiel hat er die Stiftung mit einem erheblichen Betrag unterstützt!
Das Buxtehudeseminar vom 23. - 26. September:
Ingo Duwensee Prof.Wolfgang Zerer Prof. Armin Schoof Dr. Michael Belotti
Zitat eines Teilnehmers:
"…..…wir danken noch einmal herzlich für die schönen Tage in Cuxhaven während des Buxtehude-Seminars.... Es war alles so toll organisiert, die Orgeln so anders als bei uns, also sehr beeindruckend, die 4 Professoren brachten für mich sehr viel neues und gut verwertbares Wissen in einer angenehmen Atmosphäre....."
Am 27. Tag der Niedersachsen in Cuxhaven vom 6. - 8. Juli 2007 präsentierte sich die Stiftung mit Fotos unserer Historischen Orgeln im Kulturzelt gemeinsam mit anderen Ausstellern. Es wurden viele Gespräche geführt, Informationsmaterial und Konzertprogramme für 2007 an Interessierte weitergegeben. Einige Postkarten und CDs wurden gekauft.
Dr. Rainer Ehlken
Am 24. März 2007 feierten wir unseren1.Stiftungsgeburtstag:
I. Duwensee Dr. D. Schröder R. Kriebel Dr. G. Schulz Pastor M. Hartlieb
Ein besonderer Geburtstagsgast:
Unsere Schirmherrin: Die Generalbundesanwältin Frau Prof. Monika Harms
Aktivitäten 2006
26. August 2006
„Ründ üm de Kark" heißt ein Dorffest in Lüdingworth. Alle zwei Jahre wird es von den Vereinen, Organisationen und der Kirchengemeinde des Ortes gemeinsam organisiert.
Die Stiftung „Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“ zeigte sich mit einem Informationsstand. Bei den Nachfragen wurde deutlich, dass sehr viele Feriengäste das Fest besuchten. Sie waren von der herrlichen Kirche in Lüdingworth beeindruckt und ließen sich von den Aufgaben der Stiftung unterrichten.
23. September 2006
Zweiter Niedersächsischer Stiftungstag
Über 60 Stiftungen mit unterschiedlichster Zielsetzung waren vertreten. Der Niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff eröffnete den Stiftungstag und hob das durch die Stiftungen repräsentierte große Engagement ehrenamtlich tätiger Menschen hervor. Niedersachsen hält unter den Bundesländern den Platz Drei inne, was die Anzahl von Stiftungen angeht. Er rief dazu auf, Stiftungen weiterhin zu gründen und so soziale und kulturelle Defizite aktiv anzugehen.
Am Stand der „Stiftung Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“ erinnerte er sich – eine Orgelpfeife in der Hand – daran, dass er die Nicolai - Kirche in Altenbruch mitihrer wundervollen Orgel schon vor Jahren besucht und erlebt hat.