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Ingo Duwensee, Kantor und Organist

 

 

Ingo Duwensee machte seine ersten grundlegenden Erfahrungen mit alten Orgeln in seiner Heimatstadt Stade. Nach Privatunterricht in Klavier und Orgel und diversen Organistenvertretungen an den beiden Stader Denkmalorgeln erfolgte ein Studium der evangelischen Kirchenmusik an der Musikhochschule in Lübeck (Orgel bei den Professoren Szathmary und Schoof). Während des Studiums war er als Orgelassistent an St. Jakobi, Lübeck tätig und wirkte als Continuospieler bei Oratorien sowie in Konzerten an der Stellwagen-Orgel, einer der wichtigsten Instrumente des Norddeutschen Raumes. 1980 erfolgte die Anstellung als Kreiskantor für den Kirchenkreis Wesermünde - Nord. An der Musikhochschule Bremen folgten weiterführende Studien des Orgel- und Cembalospieles (Cembalo bei Ludger Remy) sowie ein 2 – jähriges Orgelstudium bei Theo Jellema am Prins – Claus – Conservatorium in Groningen (Niederlande).

Seit 2000 ist er Organist der historischen Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth, wo u. a. die Organisation der beiden Konzertreihen und die Pflege der Orgeln zu seinen Aufgaben gehören. Konzertreisen führten ihn nach Frankreich (Cathedrale de Tours), Dänemark, Rußland, Österreich (Internationales Orgelfestival Stift Schlägl), Italien (Festival Organistica Citta di Camaiore, Toscana). Im ersten Projekt der „Stiftung historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth“ präsentiert er die beiden Orgeln auf einer Doppel - CD.

Dabei  ist  auf der Altenbrucher Klapmeyer -  Orgel unter anderem Dieterich Buxtehudes umfangreichste überlieferte Choralphantasie „Nun freut euch, lieben Christen g’mein“ sowie Franz Tunders Phantasie über „Christ lag in Todesbanden“ zu hören. Der zweite Teil der Produktion an der Wilde – Schnitger - Orgel in Lüdingworth ist den Komponisten Byrd, Scheidemann, Sweelinck und Scheidt gewidmet (siehe Stiftungsladen).