Stiftungsladen

Neu 2015:

 

Nicolaus Bruhns

Complete Organ Works

Klapmeyer Orgel St. Nicolai/ Altenbruch

Ingo Duwensee

19 €

Rezension der CD von Sebastian Loskant/Nordseezeitung
nz_220815.pdf
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Rezension der CD von Chris Bragg
Rezension aus CHOIR-ORGAN-London.pdf
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Am 5. Okt. präsentierte I. Duwensee das Gesamtwerk von Nicolaus Bruhns
I. Duwensee Willibrordi-Dom, Wesel.pdf
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Masaaki Suzuki

an der Klapmeyer Orgel St. Nicolai/Altenbruch und

der Wilde Schnitger Orgel St. Jacobi/Lüdingworth

19 €

Rezension www.klassik-heute.de

Der große norddeutsche Meister frühbarocker Orgelmusik – Lehrmeister Bachs und „verhinderter“ Schwiegervater – ist leider oft noch Programmfüller für die Literaturecke „vor J.S.B.“ und an den Hochschulen (..) eine wenig geliebte Pflichtübung. Welch ein Irrtum! Ohne Buxtehude(...) ist Bach eigentlich nicht erklärbar…..

Deshalb ist es nur folgerichtig, dass der japanische Protagonist der historischen Bach-Rezeption, Masaaki Suzuki, sich mit dieser Wurzel beschäftigt. Er präsentiert ein geschickt ausgewähltes und das Orgelschaffen Buxtehudes umfassend darstellendes Programm, welches im von Dorothea Schröder kundig zusammengestellten Booklet ausführlich mit Hintergrundinformationen unterfüttert wird.

Doch zuerst zu den für diese Einspielung ausgewählten Instrumenten: Beiden ist die Wertschätzung der jeweiligen Orgelbauer durch Dietrich Buxtehude eigen. Die Orgeln in den „Bauerndomen“ von Altenbruch und Lüdingworth (an der Elbmündung bei Cuxhaven gelegen) besitzen zwei Instrumente aus der Zeit des Komponisten, beide vor einigen Jahren durch die renommierte Orgelbaufirma Ahrend detailgetreu restauriert und klanglich wieder an das frühbarocke Klangbild angenähert (hohe Chorstimmung mit a' = 478 Hz, Werkmeister-Temperatur in Altenbruch, in Lüdingworth sogar auch wieder in mitteltöniger Stimmung).

Mazaaki Suzuki nutzt die Chancen beider Instrumente in großartiger Weise. Er spielt virtuos, beweglich und doch nie gezwungen „historisierend“, mit viel Ruhe und schönen Linien, registriert farbig.

Besonders haben es dem Rezensenten die Choralbearbeitungen in Suzukis Interpretation angetan. Man möchte sofort in die jeweilige Choralzeile mit einstimmen, so einfühlsam und gesangsvorbereitend spielt er. Großes Kompliment – ein Vorbild für so manchen liturgischen „Praeludierer“ unserer Tage….. in allen Belangen eine echte Referenzeinspielung.

Mehr davon!

Frank Höndgen (19.04.2010)

 

Doppel-CD:

Altenbruch & Lüdingworth

Klangdenkmäler aus Spätrenaissance und Barock

Ingo Duwensee, Orgel

25 €

 

Aufgenommen ist diese CD in 2006 mit dem Label AEOLUS/UNDA MARIS.

Für die Altenbrucher Klapmeyer-Orgel ist dies die erste Aufnahme seit der umfangreichen Restaurierung in 2004 durch die Orgelbauwerkstatt Ahrend (Leer/Ostfriesland).

Kompositionen von Byrd, Scheidt, Sweelinck, Scheidemann, Tunder, Böhm, Buxtehude und J.S. Bach portraitieren die klangliche Vielfalt beider Instrumente.

Ein zweisprachiges informatives Booklet liegt bei.

Zu beziehen ist die CD u.a. in den Kirchengemeinden Altenbruch und Lüdingworth, bei Konzerten und Führungen.

Bestellungen nehmen Ingo Duwensee unter der e-mail-Adresse ingo.duwensee@ewetel.net

sowie die Orgelakademie in Stade (siehe www.orgelakademie.de) entgegen.

Die Doppel-CD kostet 25 € zzgl. Porto.

 

Herzlichen Dank unseren Sponsoren SSK - Cuxhaven und EWE - Stiftung,

ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre!


Rezension:


"DIE WELT" vom 19.05.2007

von Prof. Lutz Lesle


Königinnen des Barock feiern Renaissance

Zum ersten Geburtstag der Stiftung "Historische Orgeln in Altenbruch und Lüdingworth", der es um die Erhaltung, Pflege und Bespielung der kostbaren alten Kirchenorgeln in der Nähe Cuxhavens geht, gibt es nun auf einer Doppel-CD ein Klangporträt der beiden Instrumente. Der amtierende Organist zu Altenbruch, Ingo Duwensee, erfüllt alle Voraussetzungen, um die beiden vorzüglich restaurierten Werke so zum Klingen zu bringen, wie es die Literatur der späten Renaissance und des Barockzeitalters verlangt.

Programm und Registrierung sind so gewählt, dass der unterschiedliche Charakter der Klapmeyer-Orgel zu Altenbruch und der mitteltönig gestimmten Wilde-Schnitger-Orgel zu Lüdingworth einprägsam in Erscheinung tritt. Im Beiheft führt Dorothea Schröder, Mit-Initiatorin der Stiftung, kenntnisreich durch beide Programme.

Sie wecken den Wunsch, den sommerlichen Orgelzyklus und das konzertbegleitete Buxtehude-Seminar im September zu besuchen. Das "Orgelporträt Altenbruch" beginnt mit einem altenglischen Unikum: Variationen eines Anonymus über ein zigmal wiederholtes Bassmotiv. Dass ihre Musik auf dem Kontinent Gehör fand, schulden die englischen Virginalisten dem niederländischen Organistenmacher Jan Pieterszoon Sweelinck. Seine gelehrte "Fantasia chromatica" schmückt denn auch das "Orgelporträt Lüdingworth". Über eine lehrbuchmäßige Bearbeitung des Pfingsthymnus "Veni Creator Spiritus" von Sweelincks Schüler Samuel Scheidt gelangt der Hörer zum großen Jubilar dieses Jahres, Dieterich Buxtehude.

Um ermessen zu können, was den jungen Bach bewegte, als er 1705 zu Fuß von Arnstadt nach Lübeck pilgerte und seinen Urlaub kräftig überzog, braucht man dem Meister des "Stylus phantasticus" nicht unbedingt in St. Marien zu lauschen. In Dorfkirchen mit Orgeln, die ihren norddeutsch-barocken Baukern bewahrt haben, klingen Buxtehudes Orgelpräludien, Choralbearbeitungen und -phantasien in ihren toccatenartigen und fugierten Partien, ihrer mimetischen Textausdeutung und ihrem motivischen Beziehungsreichtum unübertrefflich konturklar und komplementärfarben. Was in Altenbruch auch für die Krone der Orgelmusikschöpfungen gilt: das grandiose Triptychon "Toccata, Adagio und Fuge C-Dur" von Johann Sebastian Bach. Doch zeigt die CD auch die Größe vermeintlicher Kleinmeister: eines Franz Tunder in Lübeck, Georg Böhm in Lüneburg und Johann Adam Reinken in Hamburg. ll Aeolus / unda maris UM-20451

 

 

Festschrift zur Wiedereinweihung der Altenbrucher Orgel 2004

Inhaltsverzeichnis: Preis 5 €


Grußwort Pastor MichaelHartlieb / 4

Grußwort Günther Rademacher / 7

Zur Bedeutung der Altenbrucher Orgel

Dr. Karl Wurm /  9

Die Altenbrucher Orgel im Kontext von Zeit und Musikgeschichte

Prof. Dr. Friedrich W. Riedel / 14

Geschichte der historischen Orgel zu Altenbruch

Martin Böcker / 23

Die Finanzierung - ein langer Weg

Dr. Günther Schulz / 46

Die Orgelbauer an St. Nicolai

Ingo Duwensee /  53

Die Restaurierung der Orgel zu Altenbruch

Dr. h.c. Jürgen Ahrend / 73

Zur Temperierung (so allgemeinverständlich, wie möglich)

Dr. Karl Wurm / 77

Gehäuse-Ansichten

Ingo Duwensee /  93

Organisten an St. Nicolai

Dr. Günther Schulz / 100

Johann Christian Leberecht Kittels Reise nach Altenbruch

Peter Golon / 103

Zeittafel zur Orgelgeschichte / 112

 

Bestellungen: siehe Kontakt

 

 

 

 

Aktuelles

 

 "Temperamentvoll, prägnant" - Konzertkritik zum ersten Konzert von Anna Scholl in Altenbruch

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Seit Januar 2017 ist

Anna Scholl Kirchenmusikerin in Altenbruch, Lüdingworth und Groden.

 

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